Warum wir unseren Laufstall erweitern

Luftaufnahme der Baustelle am Göttl Hof mit Betonfundament für die Stallerweiterung

Auf dem Göttl Hof tut sich gerade etwas Großes: Wir erweitern unseren Laufstall. Für uns ist das mehr als nur eine Baustelle – es ist eine Entscheidung, die wir uns gut überlegt haben, und der Anfang einer Geschichte, die wir in den nächsten Monaten mit euch teilen möchten. In diesem ersten Beitrag erzählen wir, warum wir uns dazu entschlossen haben, was sich konkret verändert und was uns dabei wichtig ist. Die Bauarbeiten laufen bereits seit Mai – das Luftbild oben zeigt den Stand vom 22. Juni mit dem frisch betonierten Fundament – und wir freuen uns, euch von Anfang an mitzunehmen.

Warum wir uns zur Erweiterung entschieden haben

Der Betrieb muss wachsen, wenn er auch für die nächste Generation eine gute Grundlage bleiben soll. Unser Laufstall wurde vor mehr als 20 Jahren gebaut und einmal erweitert – seitdem haben wir ihn lange nicht mehr angefasst. Für uns ist diese Erweiterung der nächste Schritt in die Zukunft, ausgelegt auf die nächsten 20 Jahre.

Im Kopf ist die Idee schon seit rund zehn Jahren. Die Pläne dazu gab es immer wieder – und wurden genauso oft wieder verworfen, bis jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

Was genau sich verändert

Konkret wird der bestehende Stall um ein Drittel in die Länge erweitert – um rund 20 Meter. An der Ausstattung ändert sich dabei relativ wenig, der neue Bereich funktioniert ähnlich wie der bestehende Stall.

Geplant hat die Erweiterung die Baywa. Die Erd- und Betonierarbeiten hat das Bauunternehmen Siebengartner aus Malgersdorf übernommen. Die Gebäudehülle wird von der Firma Wolf Systembau aus Osterhofen geliefert.

Was das für unseren Alltag, die Herde und die Arbeit bedeutet

Für unsere Kühe bedeutet der neue Stallbereich vor allem mehr Platz durch neue Liegemöglichkeiten und eine verbesserte Luftzirkulation durch moderne Lüftungsanlage. Für uns als Familie bedeutet er zunächst mehr Arbeit: Weil künftig mehr Kühe im 10er-Melkstand gemolken werden, brauchen wir dafür zusätzliches Personal – der Melkstand selbst bleibt unverändert.

Während der Bauarbeiten läuft der Betrieb ganz normal weiter: Es wird nur erweitert, die Tiere bleiben durchgehend im Stall.

Was wir uns von der Erweiterung erhoffen

Am Ende soll vor allem eines stehen: mehr Tiere im Stall. Langfristig wünschen wir uns, dass der Hof genauso erfolgreich weitergeführt werden kann – vom Junior.

Der Blick hinter die Kulissen

Besonders eingebunden in das Projekt sind Senior und Junior gemeinsam mit unseren Angestellten welche so gut es geht den Betrieb auf der Baustelle unterstützen

Dieser Beitrag ist der Auftakt zu einer kleinen Serie: In den kommenden Monaten wollen wir euch mitnehmen, von den ersten Baggerschaufeln bis zum Tag, an dem die Kühe in den neuen Stallbereich einziehen. Die Bauarbeiten laufen bereits seit Mai und sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

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