Hofleben
Rapsdreschen 2026 – ein gelbes Feld wird zur Ernte
Unser Raps blüht im Frühjahr leuchtend gelb, das sieht jeder, der an den Feldern vorbeikommt. Bis zur Ernte ist es dann trotzdem noch ein weiter Weg: Die Blüten verschwinden, die Pflanzen trocknen ab, und in den Schoten wachsen die kleinen schwarzen Körner heran.
09. Juli
Dann war es so weit. Auf 16 Hektar stand die Sorte Ernesto zur Ernte bereit.
Die Bedingungen waren, wie man sie sich für den Rapsdrusch wünscht: rund 25 Grad, leichter Wind, der Bestand komplett trocken. Die Feuchtigkeit lag beim Dreschen bei etwa 6 Prozent.
Sieht gut aus, sagt aber noch nichts
Optisch macht der Bestand einen guten Eindruck. Mit einem Spitzenertrag rechnen wir trotzdem nicht – die Wochen davor waren trocken, und das haben die Pflanzen gemerkt.
Wir gehen von etwa 4 Tonnen pro Hektar aus. Ob das hinkommt, zeigt sich erst nach der Ernte. Beim Raps kann ein schöner Bestand täuschen – am Ende zählt nur, was tatsächlich im Tank landet.
Der New Holland im Feld
Gedroschen haben wir mit unserem New Holland CR 8.80. Bahn für Bahn durch den Bestand, die Körner rein in den Tank, der Rest bleibt auf dem Feld liegen.
Ab zur Willnecker GbR
Verarbeitet wird der Raps nicht bei uns. Die Körner werden mit Anhängern vom Feld abgefahren und zur Willnecker GbR Agrarhandel gebracht. Dort wird unter anderem Rapsöl daraus.



